
Heute um 11:30 Uhr sind Sebastian und Dominik vom frankfurter Flughafen nach Indien gestartet. Ich wünsche euch zwei alles gute, viel Spass und vorallem massig Erfahrungen fürs Leben. Gruß Felix
Heute morgen sind wir nach 10 Std. Flugzeit endlich in Mumbai angekommen. Der erste Eindruck war gleich mal sehr gewoehnungsbeduerftig. Trotz aller Vorbereitungen blieb ein heftiger Kulturschock nicht aus, welchen wir zuerst einmal verarbeiten mussten. Da wir erst heute Morgen um 5:00 Uhr angekommen sind und alle Budget Hotels ausgebucht waren, haben wir uns fuer die erste Nacht ein verhaeltnismaessig teueres Hotel leisten muessen. Allerdings haben wir ab morgen fuer die naechsten 2 Naechte ein guenstiges Hotel gebucht. Schon im Flugzeug haben wir die freundliche, jedoch fuer uns teilweise aufdringliche Mentalitaet kennengelernt, als uns ein 15 Jahre alter Junge all sein Wissen ueber Mumbai und Umgebung in perfektem Englisch preisgegeben hatte. Als wir dann angekommen sind und in ein Taxi eingestiegen sind, klopfte direkt die erste Bettlerin an unsere Scheibe. Auf der Fahrt zum Hotel durchfuhren wir bereits extreme Armutsviertel, in denen auf der Strasse schlafende Kinder und einfallende, kleine Blechhuetten kein seltes Bild darstellten. Doch neben den teilweise negativen Eindruecken wurden wir gleichzeitig von ebenso vielen positiven ueberascht. Die Kultur ist absolut freundlich und zuvorkommend, die Stadt ist sehr vielseitig und absolut spannend zu entdecken. Luxus und Amrut teilen die selben Plaetze und treffen an Ort und Stelle aufeinander. Wir werden die naechsten Tage damit verbringen, Mumbai noch besser kennen zu lernen und werden euch bald davon berichten.
Heute haben wir die Stadt etwas genauer erkundet. Dabei haben wir einen alten Inder kennen gelernt, der sich mehrere Stunden Zeit fuer uns genommen hat, um uns in der Stadt herum zu fuehren. Er ist auf einem der Bilder, neben Dominik, zu sehen. Mit ihm waren wir an mehreren bekannten Bauwerken, in einer Kunstgalerie und er hat uns eine Menge ueber die Stadt erzaehlt. Ausserdem haben wir heute ein Zugticket nach Goa gekauft. In drei Tagen brechen dort hin auf. Die restliche Zeit werden wir uns noch etwas genauer in Mumbai umsehen, da es noch sehr viel zu entdecken gibt. Wir werden uns voraussichtlich das naechste Mal aus Goa melden.
Gleich in unserer Ersten Nacht in Goa habe ich(Bast) mir eine Lebensmittelvergiftung geholt. Waehrend sich Dominik mit einer Grippe herumgeschlagen hat, habe ich die komplette Nacht auf der Toilette verbracht und mich sehr oft uebergeben. Also nicht unbedingt ein rosiger Start in Goa. Mittlerweile geht es uns beiden etwas besser, allerdings werden wir uns wohl noch ein paar Tage erholen muessen, bevor wir weiter machen koennen.
Ansonsten ist Goa sehr stark von Touristen ueberschuettet, was uns nicht gerade Gefaellt. Man findet kaum Straende die nicht von Menschenmassen, indischen Haendlern und Abfall ueberfuellt sind. Deshalb haben wir uns vorgenommen nach einem kurzen Aufenthalt zur Genesung unsere Reise vortzusetzen.
Naechstes Ziel wird wohl Kerala, weiter die westliche Kueste in richting Sueden. Wir hoffen dort etwas ruhigere Gebiete vorzufinden.
Hier in Goa haben wir uns in die huebsche Hauptstadt "Panjim" einquatiert. Die Stadt ist sehr vom portugiesischen Baustil gepraegt und es ist nicht zu uebersehen, dass der groesste Teil der Bevoelkerung in Goa dem Christentum angehoert. Ueberall sieht man schoene Kirchen und Kapellen und die ganze Stadt wirkt sehr paradiesisch und relaxed.
Heute haben wir uns einen Roller und ein kleines Motorrad fuer jeweils 5 Euro ausgeliehen und eine Tour durch Goa unternommen. Wir sind an unglaulich schoenen, paradiesischen Orten vorbeigefahren und haben uns diese dann meistens auch von der Naehe aus, zu Fuss angesehen.
Unsere Tour fuehrte uns durch wunderschoene Staedte, vorbei an klassisch indischen Doerfern in denen uns Kuhherden den Weg versperrten, hin zu atemberaubenden Straenden. Endlich Indien, wie wir es uns immer vorgestellt und erhofft hatten. Da waren wir Goa gegenueber wohl etwas voreilig ![]()
Das Verhalten im indischen Verkehr ist nicht sonderlich kompliziert. Verkehrsregeln gibt es keine, wer ueberholen bzw. abbiegen will oder andere Verkehrsmanoever vor vorhat, der hupt einfach oft und lang. Wir haben uns sehr schnell eingefunden und es macht Spass, nicht immer auf Verkehrsregeln und sonstiges achten zu muessen. Jedoch ist die Gefahr natuerlich wesentlich groesser.
Dieser Tag war mit Abstand der schoenste auf unserer bisherigen Reise und wir hoffen, dass es so weiter geht
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Haben auch viele Bilder von Panjim und unserer Tour gemacht und einige davon hochgeladen. Ueberzeugt euch selbst ![]()
Den morgigen Tag verbringen wir noch hier, am Abend um 0:30 Uhr geht dann unser Zug nach Mangalore. Nach einem kurzem Aufenthalt von ca. 1 - 2 Tagen werden wir von dort Kerala ansteuern, ein Bundesstaat weiter im Sueden der Kueste entlang.
Heute sind wir nach 16 Std. Zugfahrt und einem eintaegigen Zwischenstop in Mangalore endlich in Cochin im Bundesstaat Kerala angekommen. Die schoene Stadt Fort Cochin liegt mitten auf einer Insel, die man vom Festland ueber eine Bruecke oder mit der Faehre erreicht. Die Stadt ist sehr paradiesisch und beeindruckend, jedoch auch stark von Touristen ueberlaufen.
Wir haben gleich ein nettes, guenstiges Hotel fuer 3 Euro pro Nacht, pro Person gefunden und den Tag damit verbracht, uns die Stadt anzusehen und die Maerkte zu durchstoebern.
Hier werden wir wohl mehrere Tage bleiben um endlich mal zu relaxen und die angenehme Atmosphaere zu geniessen.
Bilder gibts auch schon ein paar
.
Ab morgen haben wir fuer 5 Tage ein kleines Haus auf der Nachbarinsel "Vypeen Island" gemietet. Es befindet sich direkt neben einem wunderschoenen Strand und ist mit insgesamt ca. 13 Euro pro Nacht durchaus bezahlbar. Im Haus haben wir auch eine kleine Kueche mit Kuehlschrank, was uns endlich einmal ermoeglicht etwas selst zu kochen
. Da der Strand 4,5 km lang ist und wir uns fasst ganz am Ende befinden, sind wir auch kaum von anderen Touristen umgeben.
Dort werden wir wohl kaum die Moeglichkeit haben das Internet zu benutzen, weshalb es wohl erst nach diesen 5 Tagen wieder etwas von uns zu lesen geben wird. Wir geniessen erstmal die Ruhe und melden uns dann erholt zurueck
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Fuenf Tage voller Sonne, Sand und Meer sind jetzt vorbei und die Zeit verging leider viel zu schnell. Wir haben jeden Tag damit verbracht zu relaxen, im Meer zu schwimmen und an den Abenden ausgelassen mit unseren neuen Bekanntschaften gefeiert. Unser Haus lag direkt am Meer, in der Mitte eines kleinen, indischen Dorfes, welches kaum von Touristen heimgesucht wurde. Die einzigen Auslaender waren wir und die sechs anderen Bewohner unseres Resorts. Mit dabei waren sehr interessante Charaktere von ueberall auf der Welt. Unter anderem eine Millionaerin aus New York, ein junges Ehepaar aus London und eine Dauertravelerin aus Schottland. Sie alle hatten sehr interessante Geschichten zu erzaehlen und verstanden es das Leben zu geniessen.
Heute sind wir mit dem Zug weiter in Richtung Sueden nach Allapey gefahren. Von hier aus werden wir morgen mit dem Motorboot eine Tour durch die Backwaters unternehmen.
Heute haben wir unsere Backwater Tour gemacht. Mit einem Boot wurden wir fuenf Stunden durch von Palmen umgebenen Seen, vorbei an engen Fluessen, an deren Ufer sich kleine Reisdoerfer befanden und anderen atemberaubenden Naturhighlights gefahren. Nach der Haelfte des Trips legten wir an einem der Doerfer an, um Mittag zu essen.
Dieser Trip war bisher eine der schoensten Erfahrungen unseres Indienaufenthalts.
Wir werden noch zwei weitere Tagen in Allapey verbringen, danach gehts weiter in den Sueden nach Trivandrum. Dort fliegen wir nach kurzem Aufenthalt mit der billig Airline "Air Deccan" nach Chennai an der Ostkueste. Der Flug ist nur um wenige Euro teurer als eine Zugreise dorthin, dauert aber anstatt ueber 20 Stunden nur eine Stunde
.
Den heutigen Tag haben wir damit verbracht, am 15 Km entfernten Maradi Beach zu
relaxen. Am Nachmittag haben wir dann noch ein hinduistisches Kloster besucht.
Leider durften wir vom beeindruckenden Inneren des Tempels keine Bilder machen,
nur ein paar wenige von aussen. Es war ueberwaeltigend, welche Ruhe dieser Ort
ausstrahlte und mit welcher ausgeglichenheit die Moenche ihrer Arbeit
nachgingen.
Wegen den sehr haeufigen Stromausfaellen hier ist es ganz schoen schwierig
einen Bericht fertig zu stellen. Dieses Problem ist etwas alltaegliches in den
meisten Teilen Indiens, jedoch ist es hier besonders schlimm.
Die Familie, die Besitzer unserer aktuellen Unterkunft, sind sehr freundlich
und zuvorkommend. Sie haben uns viel ueber die Stadt und Umgebung erzaehlt und
ueberschuetten uns mit Leckerreien aus der indischen Kueche.
Morgen gehts mit dem Zug weiter nach Trivandrum.
PS: Haben auch neue Bilder hochgeladen ![]()