Coromandel Halbinsel

02. June 2007

Von Sonntagabend bis Mittwoch waren wir auf der Coromandelhalbinsel, welche zu den bekannteren Sehenswuerdigkeiten zaehlt. So haben wir uns am 1. Tag nachdem wir einfach am Strassenrand bei bester Aussicht im Auto ueberbachtet haben, die Cathedral Cove besucht, eine grosser Durchgang mitten in den Felsen am Strand.

Am naechsten Morgen sind wir dann zum Hot Water Beach gefahren. Das war ein echt cooles Erlebnis, denn dort kann man in den Strand Loecher buddeln, aus denen dann warmes Wasser aufsteigt und man seinen eigenen Pool direkt am Meer hat. Und zur Abkuehlung gings dann einfach 5 Meter weiter in die Wellen.

Den Rest des Tages haben wir dann damit verbracht, den Rest der Insel abzufahren und die coole Landschaft zu geniessen. Besonders die Strasse mitten durch die Insel war beeindruckend, da wir auf einer Schotterpiste mitten durch Urwald gefahren sind.

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Von Auckland nach Rotorua

09. June 2007

In den letzten 10 Tagen oder so, sind wir nochmal richtig rumgekommen. Nach unserem Ausflug auf die Coromandel Halbinsel sind wir spontan zum Miniwoofing bei Familie Strueder gefahren. Der Aufenthalt war auf jeden Fall ein Erfolg,konnten wir doch lau in unserer eigenen Huette mit Bad und gemuetlichen Betten schlafen. Dazu gabs deutsches Essen (z. b Weisswuerste) und alles fuer ein paar Stunden Garten umgraben und Unkraut jaeten.

Zum Wochenende sind wir dann nach Auckland gefahren, um dort ein paar Postsachen abzuholen und ein wenig Grosstadtfeeling zu erleben.

Anschliessend sind wir wieder nach Mt. Maunganui gefahren um unsere letzte Kitestunde zu erleben. Durch die 2 folgenden Trainingstunden/halbtage, haben wir jetzt auch einigermassen ein gefuehl dafuer loszufahren und erste, recht kurze, Strecken zu fahren. Alles in allem aber so wie wir es uns vorgestellt haben. Nur noch ein kleines bisschen Training bis wir bei der WM dabei sein koennen

Am Donnerstag sind wir dann nach Rotorua gefahren um ein bisschen Extremsport zu betreiben. Gestern gings dementsprechend direkt zur Autorennstrecke, wo der Jonathan versucht hat den Rundenrekord mit dem Sprint Racing Car zu brechen. Nach einigen schnellen Runden haben wir uns dann aber doch darauf beschraenkt, uns mit dem Auto zu drehen und durch den Schlamm zu kurven

Heute steht dann Raften auf dem Programm, mal schauen wie das wird.

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Von Rotorua nach Napier

15. June 2007

Nachdem wir Rotorua mit dem ueberaus komfortablen Hostel-Pool hinter uns gelassen haben, machten wir uns auf den Weg in Richtung East Cape. Der Weg dorthin war ziemlich frei von menschlicher Behausung, aber die Landschaft war ausserordentlich schoen. Beim Eastcape angelangt, haben wir auf einer schmalen Schotterstrasse unser Auto erstmal in den Matsch gesetzt, wurden aber gluecklicherweise von einem Ansaessigen wieder rausgezogen. Unseren Plan am East Cape zu uebernachten aenderten wir nach diesem Zwischenfall. Wir sind vor Ort aber nochmal ins eiskalte Meer schwimmen gegangen. Nachts haben wir uns auf den nach Gisborne gemacht, mit der Motivation beim oestlichsten Burger King der Welt zu essen, was wir auch prompt gemacht haben. In Gisborne haben wir uns dann noch ein Skateboard gekauft, weil hier in jedem Kaff ein Skatepark ist. So geruestet und genaehrt,machten wir uns auf den Weg nach Napier, weil wir wussten, dass dort Arbeit fuer uns ist. Ausserdem wollten wir unseren Van mal zur Kontrolle in die Werkstatt bringen, weil der kaputte Rueckwaertsgang allmaehlich anfing zu nerven. Nachdem wir im haesslichen Nest Wairoa eine Mittagspause gemacht haben, fuhren wir weiter Richtung Napier. Aber unser Auto wollte nicht mehr. Auf einem steilen Stueck der Strecke, 30km von Wairoa, blieb das Auto stehen. Ein Blick auf den Motor machte uns klar, dass hier wohl ein groesseres Problem vorlag. Oel im Kuehler , Dampf ,alles bruehend heiss. Das Auto reagierte einfach nichtmehr aufs Gaspedal. Wir wurden abgeschleppt und in Wairoa erklaerte man uns, dass die Reparatur unseres Vans teurer sei, als der Wagen selbst, weil es sich wohl um einen Kolbenfresser handelte.

Daraufhin verkauften wir unseren Wagen an einen Schrotthaendler und unser Campingzeug an eine Campingplatzbesitzerin. Insgesamt ein ziemliches Verlustgeschaeft . Nach einer weiteren Nacht in Wairoa trampten wir dann nach Napier.

Hier haben wir eine Arbeit auf einem Weinfeld angenommen, die recht gut bezahlt wird (12.5$). Mit dem gesparten Geld werden wir uns auf der Suedinsel wahrscheinlich mit dem Bus umherkutschieren lassen. Aber erstmal arbeiten wir die naechsten paar Wochen.

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