
Heute sind wir um Geld zu sparen und mangels eigenen Autos, von Napier nach Wellington, der Hauptstadt ganz im Sueden der Nordinsel getrampt. Leider hat es gleich am Morgen geregnet, doch was haelt schon erfahrene Traveller ab
Also haben wir uns direkt hinter dem Ortsschild postiert, nach dem wir nur noch 300 Kilometer trampen mussten.
Aber nach nur 15 Minuten wurden wir gleich mittennommen und konnten circa 20 Minuten Fahrt geniessen und dabei den Hund streicheln der zwischen uns sass.
Der Zweite Teil war noch kuerzer, dafuer war ein Abstecher zur beruehmtesten High School in New Zealand. Denn dort gingen circa 1/3 aller All Blacks zur Schule und somit ist dort eine der besten Rugby Schulmannschaften zu Hause.
Doch dann hatten wir echt Glueck, denn nach nur 5 Minuten warten, wurden wir von 2 Neuseelaenderinnen mitgenommen, die uns die letzten 250 Kilometer mitgenommen haben. Dazu haben sie uns mit Wein versorgt und fast direkt vor die Haustuer des Hostels gefahren. Wirklich sehr nett. Jetzt haben wir noch 5 Tage Zeit uns Wellington anzuschauen und das Nicht-Arbeiten zu geniessen.
Nachdem wir am Freitag angekommen und den Rest unserer Reisetruppe getroffen hatten, ging es mehr oder weniger direkt ins Partyviertel.
Am Samstag ging es wieder zu sechst in s "Te Papa" ,das neuseelaendische Nationalmuseum, in dem wir den ganzen Tag verbrachten und mit die letzten waren die gegangen sind. Selbstverstaendlich wurde auch am Samstagabend gefeiert.
Am Sonntag sind dann Philip und ich mit dem Cable Car aud einen der Huegel der Stadt gefahren und konnten einen Superausblick geniessen. Auf dem Weg in die Stadt kamen wir noch am Parlament vorbei. Und am Abend gabs dann unser teuerstes Abendessen bis jetzt: Mongolian BBQ, und zwar soviel man wollte. Und ich muss sagen wir haben den Laden ausgenutzt und fast bis zum umfallen gegessen.
Am Montag sind wir dann nach dem Waesche waschen, in die Stadt gegangen um das Tattoomuseum zu suchen, welches wir nach kurzer Suche gefunden haben. Die Ausstellung war jedoch eher duerftig und hat den John vorerst davon abgehalten sich zu taetowieren. Stattdessen hat er sich mit einem T-Shirt begnuegt und wartet erstmal ab.
Nach einer etwas stuermischen, aber sehr sehenswerten Ueberfahrt, sind wir am Mittwoch 11.7, Picton angekommen. Dort hat uns dann auch gleich jemand mitgenommen, so dass wir nach nur 30 Minuten in Blenheim waren. Dort sind wir nach einem kurzen Fussmarsch im Hostel angekommen, wo der Rest schon auf usn gewartet hat.
Dazu haben wir dann gleich die einen Job bekommen, so dass wir gleich am naechsten Morgen, um 6:45 bei Dunkelheit und Kaelte, auf s Weinfeld gefahren wurden. Unsere Aufgabe war es Weinpflanzen zu beschneiden und uebrige Aeste rauszurupfen. Da wir pro Reihe bezahlt wurden, wissen wir bis jetzt noch nicht was wir verdient haben. Aber in 3 aus 5 moeglichen Arbeitstagen wird es wohl nicht so viel gewesen sein.
Am Mittwoch, 18.7. , sind wir dann morgens frueh mit dem Bus 300 km nach Christchurch gefahren, um nach einem kurzen Besuch der Kathedrahle und der Innenstadt, unseren Camper abzugeholen. Und dann gings auch schon wieder zurueck um das Gepaeck und den Rest unserer Reisegruppe einzusammeln.
Von Blenheim sind wir dann noch Mittwochabends, nach unserem Mega -600- Kilometer, nach Nelson, an der Spitze der Suedinsel gefahren. In unsererm neuen Camper haben wir dann auch gleich mal zu 4 geschlafen. Und Abends gings noch ganz schnell in den Pub um in einen Geburtstag reinzufeiern.
Am naechsten Tag haben wir dann Wassertaxi und Huetten fuer unsere Wanderung im Abel Tasman Nationalpark gebucht und abends dann kraeftig aus dem Geburtstag wieder rausgefeiert, vorher aber noch zu sechst am kleinen Tisch im Wagen Skat gekloppt.
Am letzten Wochenende hat sich unsere mittelerweile sechskoepfige Reisegruppe aufgemacht um den Abel Tasman Track zu erwandern.
Der Abel Tasman ist einer der sogenannten "Great Walks of NZ", also ein mehrtaegiger Wanderweg , der durch seine besondere Schoenheit und Natur besticht. Also haben wir in Nelson die Ueberbachtungen in den Huetten und die Bootsfahrt zurueck gebucht und und ordentlich Dosenfrass gekauft, um 3 Tage und 2 Naechte auszukommen.
Los gings also am 20. schoen morgens frueh um 9:45 Uhr. Und gleich von Anfang an wurden wir mit wunderbaren Ausblicken ueberrascht. Die Strecke ging groesstenteils am Meer entlang und wir hatten dazu strahlenden Sonnenschein und fast 20 C Grad. Einfach grossartig.
Allerdings hat unser Wanderspass nach circa 6 Stunden abgenommen und wir haben uns nur noch auf unsere Abendessen gefreut .... und wurden prombt enttaeuscht: der Ofen in der Huette war kaputt also gabs kalten Doseneintopf.
Somit war es am naechsten Vormittag auch keine Verwunderung, dass wir dem Wegweiser zur Awaroa Lodge und Cafe gefolgt sind, allerdings noch nicht ahnend was uns erwartet. Als wir nach 20 Minuten dort ankamen, stand vor eine Ansammlung kleiner Huetten. Als aber dann die Kellnerin mit der Karte kam und fragte was wir denn wuenschen, wussten wir besser gehts nicht.
Wir haben dann das teuerste Essen unseres Urlaubs gegessen und dazu Bier und ein Stueck Kuchen genossen, waehrend wir uns in der Sonne geaalt haben.
Der restliche Teil der Wanderung war weiterhin schoen und jede unangenehme Sache wurde mit den Gedanken an das Essen runtergespielt. Und auf der Bootsfahrt zurueck konnten wir dann auch noch Delfine, Robben und einen kleinen Pinguin sehen, natuerliche alle umgeben von wunderschoener Landschaft.
Alles in allem also ein einmaliges Erlebnis und ganz viele wunderbare Fotos.
Wir waren gestern in Cardrona, einem von Neuseelands groessten und besten Skigebiet. Nachdem wir den ganzen Abend davor damit verbracht haben unsere 7 Sachen zusammen zu bekommen, gings morgens um 8 Uhr los.
Nach einer Stunde Busfahrt sind auf dem Berg angekommen und konnten sofort loslegen. Dazu gabs bestes Wetter, 15cm Neuschnee und super Fernsicht. Also ungefaehr so wie im Reiseprospekt.
Und am Abend sind wir nach kurzer Fahrt in Queenstown eingetrudelt und haben uns noch " The Simpsons" im Kino angschaut, um maximal erschoepft ins Bett bzw. den Van zu fallen.
Gestern bin ich, John, todesmutig Bungy Jumpen gewesen. War ein wirklich tolles Erlebnis sich aus einer Gondel zu stuerzen die 134 Meter ueber einem reissenden Gebirgsfluss haengt. Ich muss aber sagen es war fast zu kurz und wenn ich nicht nochmal 210 Dollar haette zahlen muessen, waer ich wohl nochmal gesprungen. Einfach cool. Und wenn ich wieder zuhause bin, zeige ich euch die DVD, die ich mir noch geholt hab.